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Schnittkunde

Friseurhandwerk
aus Köln

Wissen vor dem Schnitt.

Was der Meistertitel im Friseurhandwerk wirklich bedeutet, wie Balayage und Strähnen im Haar arbeiten, was ein Termin in Köln kostet und welche Fragen sich vor einer Farbveränderung lohnen.

Anfragen, vergleichen, verstehen. Ihre Terminanfrage geht an einen Kölner Betrieb, die Preisübersicht kommt aus einer eigenen Erhebung, und das Handwerk dahinter steht daneben erklärt.

Makroaufnahme dunkler Haarsträhnen im Streiflicht, die einzelnen Fasern sind als Struktur erkennbar
Zwei Friseurscheren und ein Kamm liegen geordnet auf einem Lederetui, im Streiflicht fotografiert

Meister ist ein Titel.
Und eine Prüfung.

Das Friseurhandwerk steht in Anlage A der Handwerksordnung. Wer einen Betrieb selbstständig führen will, braucht dafür in der Regel den Meistertitel; daneben gibt es Ausnahmen, etwa die Ausübungsberechtigung für langjährige Gesellinnen und Gesellen oder eine Ausnahmebewilligung. Der Titel ist damit kein Werbewort, sondern eine Zulassungsvoraussetzung.

Die Meisterprüfung besteht aus vier Teilen: der fachlichen Praxis, der Fachtheorie, dem betriebswirtschaftlich-rechtlichen Teil und der Berufs- und Arbeitspädagogik. Der letzte Teil ist der Grund, warum Meisterbetriebe ausbilden dürfen. Abgenommen wird die Prüfung von einem Meisterprüfungsausschuss bei der zuständigen Handwerkskammer, in Köln also der Handwerkskammer zu Köln.

Anlage Azulassungspflichtiges Handwerk
3 JahreRegelausbildungszeit zur Gesellin
4 TeileUmfang der Meisterprüfung
Der Meistertitel im Detail

Was im Haar passiert

Sechs Vorgänge, die im Gespräch regelmäßig durcheinandergehen. Was sie unterscheidet, ist nicht der Name, sondern was sie mit der Faser machen und wie viel Handarbeit sie verlangen.

Nahaufnahme einer Friseurschere, die eine Haarsträhne fasst, ohne Person im Bild

Der Schnitt

Ein Schnitt legt fest, wie sich das Haar beim Wachsen verhält. Entscheidend sind Winkel und Spannung beim Abteilen: dieselbe Länge, anders abgehoben, ergibt eine andere Form. Deshalb sitzt ein Schnitt entweder auch nach Wochen noch oder eben nicht.

Mischschale mit heller Paste und ein Pinsel auf einer Metallfläche im Seitenlicht

Die Farbe

Farbe wird angemischt und wirkt in der Faser. Aufhellen und Färben sind dabei zwei verschiedene Vorgänge: aufhellen entfernt Pigment, färben lagert welches an. Was am Ende zu sehen ist, hängt deshalb immer vom Ausgangston ab, nicht nur vom Wunschton.

Gestapelte Aluminiumfolienstreifen und ein Stielkamm auf hellem Untergrund

Strähnen

Strähnen werden abgeteilt und in Folie oder Haube isoliert, damit das Mittel nur dort wirkt. Das erzeugt einen klar abgegrenzten Verlauf und geht bis an den Ansatz. Genau deshalb wird der Ansatz später sichtbar, wenn das Haar nachwächst.

Ein breiter Pinsel streicht helle Paste über eine liegende Haarsträhne, Makroaufnahme

Balayage

Balayage ist Freihandarbeit: das Mittel wird auf die Oberfläche gestrichen, ohne festen Ansatz. Der Übergang ist weicher und wächst weniger scharf heraus, dafür ist das Ergebnis stärker von der Hand abhängig, die es aufträgt, und braucht mehr Zeit.

Glänzende Haarpartie im Streiflicht, die Lichtkante läuft quer durch das Bild

Glossing

Ein Glossing ist keine Aufhellung, sondern eine Tönung mit wenig oder ohne Aufhellwirkung. Es korrigiert den Ton und legt sich um die Faser. Es hält kürzer als eine Farbe und wird deshalb oft zwischen zwei Terminen eingesetzt.

Textur von feuchtem Haar in Nahaufnahme, einzelne Tropfen an den Spitzen

Die Pflege danach

Nach jeder chemischen Behandlung ist die Faser offener als vorher. Was danach hilft, ist keine Frage der Marke, sondern der Reihenfolge: erst den pH schließen, dann Feuchtigkeit, dann Versiegelung. Wer die Reihenfolge dreht, spült das meiste wieder heraus.

Woraus ein Preis entsteht

Bevor die Zahl kommt, die Mechanik: welche Größen den Preis im Friseurhandwerk bewegen. Wer sie kennt, weiß bei zwei verschiedenen Angeboten, woran der Unterschied liegt.

Am Kopf

Haarlänge und Dichtemehr Material, längere Einwirk- und Trockenzeit
Ausgangsfarbeje weiter vom Zielton entfernt, desto mehr Arbeitsschritte
Vorbehandlungalte Farbe oder Chemie im Haar erzwingt Zwischenschritte
Zustand der Faserporöses Haar verlangt vorsichtigeres, langsameres Arbeiten

Am Verfahren

Handarbeit statt SchemaFreihandtechnik dauert länger als abgeteilte Folie
Zahl der Arbeitsgängejeder zusätzliche Gang bindet Stuhl und Zeit
Produktverbrauchgeht direkt in die Kalkulation ein
Beratung und TestVorgespräch und Strähnenprobe sind Arbeitszeit

Am Betrieb

Qualifikation am StuhlMeisterin, Gesellin oder Auszubildende werden unterschiedlich kalkuliert
Lage und MieteInnenstadtlagen tragen höhere Fixkosten
Auslastungleere Stühle müssen die vollen mittragen
AusbildungsbetriebAusbildung kostet Zeit von Ausbildenden

Nicht am Preis erkennbar

Ob das Ergebnis passtdas entscheidet die Beratung, nicht der Betrag
Ob der Titel geführt wirddie Handwerksrolle ist die Auskunft dazu, nicht die Karte
Ob Nacharbeit inbegriffen istgehört ins Vorgespräch, nicht ins Erstaunen danach

Beträge stehen unter Was ein Schnitt in Köln kostet, als Median und Spanne aus einer eigenen Erhebung Kölner Listenpreise, mit Fallzahl und Stand. Diese Übersicht hier erklärt, warum zwei Betriebe für dieselbe Behandlung verschieden kalkulieren. Verbindlich ist immer, was Ihnen ein Betrieb vor der Behandlung selbst nennt.

Drei Dinge, die diese Seite kann.

Köln steht im Namen, und Köln steht auch im Inhalt: eine eigene Preiserhebung, ein Weg zum Termin und das Handwerk dahinter, erklärt statt beworben.

Terminanfrage

Sagen Sie, worum es geht und wann es passt. Wir nehmen die Anfrage auf und geben sie an einen Kölner Betrieb weiter, der sich meldet.

Preisübersicht für Köln

Median und Spanne für Schnitt, Farbe, Strähnen und Balayage aus einer eigenen Auswertung Kölner Listenpreise, mit Fallzahl, Stand und offengelegter Methode.

Das Handwerk erklärt

Was im Haar passiert, wie ein Preis entsteht, was der Meistertitel verlangt. Beschrieben über Zeit, Material und Verfahren, nicht über Versprechen.

Nachprüfbar statt behauptet

Jede Zahl trägt ihre Herkunft, jeder Beitrag sein Stand-Datum. Wo etwas noch nicht erhoben ist, steht das da, statt dass eine Zahl erfunden wird.

Ein eigener Salon steht hinter dieser Seite nicht. Die Terminanfrage nimmt Ihre Angaben entgegen und gibt sie an einen Kölner Betrieb weiter; Uhrzeit, Preis und Dauer vereinbaren Sie mit dem Betrieb. Ob er den Meistertitel führt, gibt die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer zu Köln Auskunft.

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Die Beiträge schreibt eine Redaktion, die das Friseurhandwerk für Laien aufbereitet. Sie besteht nicht aus Friseurinnen und Friseuren, und die Beiträge geben das auch nicht vor.

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info@friseurmeister-koeln.de
  • Terminanfragen laufen über das Formular. Dort stehen die Felder, die ein Betrieb braucht, um überhaupt in den Kalender sehen zu können.
  • Preise stehen in der Übersicht. Median und Spanne für Köln, mit Fallzahl und Stand, unter [Was ein Schnitt in Köln kostet](/preise/).
  • Beratung braucht einen Blick auf das Haar. Ob eine Technik zu Ihrem Haar passt, entscheidet der Betrieb am Stuhl, nicht eine E-Mail.

Häufige Fragen

Vier Fragen, die auf einer Domain mit diesem Namen zwangsläufig ankommen.

Kann ich hier einen Termin bekommen?
Sie können ihn anfragen. Über die Terminanfrage nehmen wir Leistung, Wunschzeitraum und Stadtteil auf und geben die Anfrage an einen Kölner Betrieb weiter, der sich bei Ihnen meldet. Einen eigenen Salon mit Adresse und Öffnungszeiten gibt es hinter dieser Seite nicht, deshalb sagt die Anfrage weder Uhrzeit noch Preis zu.
Was kostet ein Schnitt oder eine Balayage in Köln?
Die Antwort steht unter Was ein Schnitt in Köln kostet: Median und Spanne aus einer eigenen Auswertung öffentlich einsehbarer Kölner Preislisten, je Position mit Fallzahl und Erhebungsdatum. Solange eine Position noch nicht erhoben ist, steht dort keine Zahl, sondern der Hinweis darauf. Warum zwei Betriebe für dieselbe Behandlung verschieden kalkulieren, steht im Abschnitt Woraus ein Preis entsteht.
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Nein, und das bleibt so. Es gibt hier keine Rangfolge und keine Bestenliste; für eine Bewertung fehlt die Grundlage, und eine bezahlte Platzierung, die wie eine Empfehlung aussieht, wäre nach Paragraf 5b UWG angreifbar. Ob ein Betrieb den Meistertitel führt, ist über die Handwerksrolle bei der zuständigen Handwerkskammer zu klären.
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